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Back in Town

So Leute es ist soweit,
wir sind zurück in Good Old Germany und
das schon seit Samstag um 16 Uhr,
leider war die Anteilnahme nicht so groß wie ich es am Flughafen,
von allen Beteiligten, erwartet habe,
alleine Schwiegermuddi und Frank waren gekommen um uns einzuladen,
aber dazu später mehr.
 
Wie schon zuvor geschrieben sind wir am Freitag nach dem aufstehen und duschen,
gleich nach Fairmount gefahren,
das ist ja nicht so weit weg von Alexandria,
dort lebte der besagte berühmteste Sohn der Stadt James Dean, aber auch der Erfinder von Garfield besser gesagt Jim Davis,
kommt aus dem kleinen Städtchen.

Neben den ganzen Events war auch eine Car-Show für Oldtimer und HotRods auf dem James Dean Boulevard.
Denke mal um die 500 Fahrzeuge waren schon um 12 Uhr Mittags dort und es kamen immer weitere Autos hinzu.
Also schnell nochmal die Kamera von Evi gequält und über 150 Bilder geschossen, war ja wie nen Paradies für mich.
Natürlich wollten wir uns aber noch den Rest der Festmeile ansehen, leider hatte das Wetter was dagegen und es regnete unaufhörlich,
zum Glück fing es erst stark an,
als wir auf dem Weg nach Alex waren.
 
Dort ging es nochmal schnell zur Waage (48,5 lbs und 48 lbs, das wird knapp) und
dann Richtung Indianapolis,
mit Zwischenstopp bei BurgerKing,
da waren wir ja gar nicht in der Zeit bei den Amis.
Jule hatte nen Double Cheeseburger für umgerechnete 0,67€ gehabt und
ich nen Angry Chicken, welcher mich aber nur böse gemacht hat, weil er nicht so scharf war wie die Werbung versprach.
Also zum Trost noch nen Wopper, der wirklich nen Tick besser schmeckt als bei uns in der Heimat.
Der beste Burger war für mich aber auf der Reise der von Cracker Barrel, müsst Ihr einfach mal testen wenn Ihr rein zufällig dort vorbei kommt.

Nach nem weiteren Stopp bei Elder Beerman gings dann auf die Interstate und zum Flughafen.
Dort kann man nur noch mit dem Self-Checkin arbeiten, angeblich auch für Übersee,
aber das ging natürlich nicht.
Also anstehen und warten.
Hinter uns standen dann mal wieder Deutsche, schon komisch die Sprache in diesem Riesenland zu hören. Haben in Amerika ein paar mal Deutsche angetroffen.
Das zeigt auch, dass der Mittlere Westen für viele Deutsche interessant ist.
 
Die Waage bei der Gepäckaufgabe zeigte dann stolze 48,5 lbs und 48 lbs an,
also Riesenglück gehabt, denn 50 lbs entsprechen den maximalen 23Kilo pro Koffer.
Dabei waren ja alle Koffer richtig voll gepackt und wir mussten mit ansehen, wie mit Koffern umgegangen wird,
war ja zum Glück in jedem was Zerbrechliches dabei.
 
So; nun waren wir um 16 Uhr am Flughafen, aber der Flieger ging ja erst um 19:45, also was tun? Genau!  Die letzten Bills auf den Kopf hauen und shoppen. Dabei sind nen paar Tratschzeitungen für Eva und nen T-Shirt in Ihrer Tasche gelandet.
 
Der Flug nach Detroit war pünktlich, hatten ja genügend Zeitvertreib zwischendurch,
vor allem hat uns die Anlieferung eines großen langen Pappkastens fasziniert,
dort aufgedruckt: "Human Remains" und an einem Ende: "Head" was dort wohl drin lag?
Jule stellte sehr sarkastisch fest:
"Der hat nochmal nen paar Bonusmeilen gesammelt!"
 
In Detroit mussten wir dann schnell vom Gate A14 zu A54 kommen, das geht am besten mit der schon einmal erwähnten Tram,
diese benötigt nur 4 Minuten durch den gesamten Flughafen.
Noch nen paar Laufbänder und schon waren wir mitten beim Boarding für unseren Überseeflug.
 
Hatten zum Glück Sitze am Fenster beim Online Checkin gewählt, den kann man ja 24 Stunden vorher machen, eigentlich solllten wir genau mittig sitzen.
 
Der Flug war recht holprig und somit war in der sitzenden Position schlafen schon mal gar nicht drin,
dafür hatten wir aber eine sternenklare Aussicht über Amerika und Kanada,
was nachts absolut genial ist,
die Städte erkennt man auf Tausende von Metern noch sehr gut.
 
Über dem Meer hieß es aber irgendwie die Zeit tot schlagen,
Jule hat the Proposal und ich Hangover geschaut.
Somit waren die 5 Stunden auch recht schnell vorbei.
In Amsterdam gings dann mal wieder 30 Minuten lang über irgendwelche Irrwege zum Terminal,
dann mussten wir mal rausfinden, von wo unser nächster Flieger geht.
Jippy von B4, das ist natürlich auf der ganz anderen Seite von Schiphol und noch einmal durch die Passkontrolle.
Am Terminal sind wir ganze 5 Minuten vorm Boarding angekommen und
dann richtig schön altmodisch mit dem Bus zum Flieger gefahren, der hatte ein paar Minuten Verspätung, waren aber trotzdem pünktlich in Berlin.
 
Jetzt kam die große Überraschung,
erstmal ne recht harte Landung,
wobei ich ja das Landen so mag,
kann mir das immer gar nicht mit ansehen.
Schon in Detroit hatte der Pilot ganz schön zu tun.
Dann am Kofferband war nach 10 Gepäckstücken auf einmal Schluss und nen Flughafenmitarbeiter kam vorbei und sagte: 
"Dit wars jetz Leutz Feierabend, Schüss"
Musste ja noch was passieren, wahrscheinlich haben die in Amsterdam zu viel gekifft und deswegen warteten 30 Leute auf Ihre Koffer,
aber durch den Typen wusste ick endgültig:
Ick bin in Berlin wa!
 
Also schnell noch mal zum Schalter für die vermissten Gepäckstücke,
wo natürlich Anstehen angesagt war.
Die Koffer sind schon in Europa, na schön,
da freuen wa uns ja, dachte ick mir.
Aber zum Glück kommen sie bis spätestens Dienstag oder Mittwoch bei uns an,
wenn alles klappt mit DHL.
Ich habe dann angeboten, die Koffer selbst abzuholen, die 20 Minuten hätte ich dann auch noch gehabt, nachdem mir die Dame dort erklärt hatte, dass sie noch am Samstag in Berlin ankommen werden.

Also standen wir dann endlich an der frischen Berliner Luft Luft Luft und warteten auf unsere Abholer.
Die haben nicht schlecht gestaunt,
als wir ganz kofferlos dort standen,
immerhin haben se extra nen größeres Auto für die Riesenkoffer besorgt.
 
Nun war es endgültig, wir waren zu Hause und der Urlaub vorbei, auch wenn noch die Geschenke und anderen Mitbringsel fehlten.
Zu Hause war ich endlich um 16 Uhr und mir fiel es unendlich schwer, mich wach zu halten, aber der JetLag darf keine Überhand bekommen.
Jule ist erstmal zu sich nach Hause gefahren und
ich kämpfte mit dem Schlaf.
Musste ja wach bleiben bis ich so gegen halb 8 nochmal beim Flughafen anrufen konnte.
 Dort ging die ganze Zeit niemand ans Telefon,
ist ja klar, ist ja auch gleich Feierabend und
das am Wochenende, kurz vor Zapfenstreich dann doch endlich ne Antwort auf der anderen Leitung und ja die Koffer sind mit dem letzten Flieger grade angekommen.
 
Juhu, also schnell mit dem Gepäckmenschen geredet und der meinte:
"Willste se heute oder morjen ham?"
Was für eine Frage und zwischen 22 und 24 Uhr sollte dann jemand die guten Stücke vorbei bringen.
Alles ganz kostenlos und bis zur Wohnungstür.
 
Zwischendurch hab ich mir gedacht, gehste mal duschen, das hält ja noch wach, bis der kommt. Denkste, bin sogar in der Dusche fast eingeschlafen sobald ich die Augen zu gemacht habe.
 
Gestern war dann das große Geschenke verteilen angesagt und alle haben sich hoffentlich nicht nur äußerlich gefreut,
denn die aufgesetzte Freude ist bei den Amis wohl ganz normal.
 
In der Nacht musste ich mich dann aber dem JetLag ergeben und bin erst gegen 5 Uhr eingeschlafen, also am Besten soviel wie möglich am Tage machen, so dass man KO ist und
dann gleich schlafen gehen,
sobald die Müdigkeit kommt.
 
Die Woche gehts für mich dann aber wieder zur Arbeit und
dort werd ich wohl noch so einige Male vom Urlaub berichten müssen.
Auch eine Diashow müssen wir noch für Interessenten zusammen stellen.
Sobald es soweit ist,
melden wir uns natürlich bei euch.
 
Der nächste USA Urlaub ist schon im Kopf,
besser gesagt die nächsten 4 Trips,
denn ich möchte noch die Westküste (von Vancover bis La Paz),
die Ostküste (von Montreal bis Savannah),
der Süden (Atlanta, Miami, New Orleans usw.) und
vielleicht noch den Wilden Westen, sehen.
 
Also abonniert doch einfach den Blog und Ihr bekommt Bescheid, sobald sich was ergibt, auch andere Trips werde ich hier veröffentlichen, ohne euch ständig mit Mails belästigen.
 
So, das wars erstmal von uns,
euch noch viel Spass beim Lesen und noch nen schönen Herbstanfang. 

Ciao Jule und Nicky

1 Kommentar 28.9.09 17:32, kommentieren

Time to pack

Guten Morgen Germany!

Hier ist es 20:34 Uhr und ich schreibe euch noch ein paar Zeilen, bevor es ins Bett geht. Morgen wird schliesslich ein langer Tag.

Gestern waren wir in der Alexandria Monroe High School und haben richtige Besucherausweise bekommen. Myra hat uns die Cafeteria, die Turnhalle und die ganzen Fotos der Abschlussjahrgaenge angefangen von 1989 gezeigt. Fuer mich war es komisch, wieder in der Schule zu sein. Ich war ja vor 5 Jahren dort selbst Schuelerin, wenn auch nur fuer 3 Wochen.

Danach waren wir bei Cox's Gift Shop in Alexandria und in der Wholesale Connection, einem Laden mit allem moeglichen Krims Krams. Der Verkaeufer dort hat uns Gutscheine geschenkt fuer ein Free Mini Sub, also ging es danach gleich zu Subway. Lecker!

Nachmittags haben Nicky und Jim gegolft, war ganz witzig mit anzusehen. Nach dem Essen (es gab Chicken & Noodles, hatte ich mir gewuenscht) sind wir zu zweit nochmal zum Hoosier Park gefahren zum Zocken. Ich habe 63 Cent verloren und Nicky ein bisschen mehr, aber es hat super viel Spass gemacht. Neben mir sassen 2 very old ladies, also wirklich so an die 80 und die haben da in 100 Dollar Betraegen gezockt.

Heute morgen sind wir als Erstes nach Muncie gefahren und haben unseren Mietwagen abgegeben. Schnief. So ein schoenes Auto. Natuerlich ging das nicht ohne Probleme ueber die Buehne. Warum auch? Nachdem wir schon bei der Uebernahme Schwierigkeiten hatten...

Sie wollte uns 60 Dollar fuer eine Tankfuellung abknoepfen, weil wir das Auto, wie abgesprochen mit einem leeren Tank abgegeben haben. Urspruenglich hiess es, wir muessen dann 39 Dollar bezahlen und die Leute von Alamo betanken es dann wieder. Ausserdem war die Uebergabebestaetigung nur auf Spanisch, die versuchen dich echt zu linken, wo sie koennen. Also habe ich die Dame dort darauf aufmerksam gemacht, dass der Betrag nicht stimmt. Sie hat mir daraufhin eine Telefonnummer gegeben, damit ich den Betrag aendern lasse. Ich habe mich nicht darauf eingelassen, denn das gehoert ja schliesslich zu ihrem Job, das alles zu unserer Zufriedenheit zu erledigen, also habe ich sie gebeten, bitte das selbst am Telefon zu regeln, was sie dann auch gemacht hat. Es hat ungefaehr 20 Minuten gedauert, bis die Buchung der 60 Dollar rueckgaengig gemacht wurde und sie musste dafuer sogar den Vorgesetzten sprechen...Alles sehr merkwuerdig. Wahrscheinlich spekulieren die darauf, dass man als doofer Tourist nicht so genau hinguckt und wenn man wieder zu Hause ist und die 60 Dollar abgebucht sind, kann man es nicht mehr rueckgaengig machen. Aber nicht mit uns, haha !

Nachdem wir uns von dem Nissan Altima verabschiedet hatten, gings nochmal zur Muncie Mall, wo wir die letzten Mitbringsel besorgt haben. Mittags sind wir zu Fazoli's gefahren. Danach hat uns Myra hier abgesetzt, da sie noch einen Termin in Anderson hatte und wir haben die Zeit genutzt, um die Koffer zu packen. Nach einigem Hin und Her ist uns das auch endlich gelungen. Wir liegen beide unter dem Zollfreibetrag und auch unter der maximalen Gewichtsgrenze. Zumindest mit unserem Gepaeck, argh argh!

Jim hat uns dann heute Abend noch zum Essen eingeladen. Wir waren im Hi-Way-Cafe und ich habe mir die Kuchenkarte durch gelesen. Jim und Nicky mussten unbedingt den Sex Cake probieren, den ich entdeckt hatte. Aber bis jetzt sind sie ganz ruhig, haha.

Morgen haben wir fast noch den ganzen Tag mit Myra, da unser Flieger erst um 19:35 Uhr ab Indianapolis fliegt. Wahrscheinlich fahren wir morgen frueh gleich nach Fairmount, dieses Wochenende ist dort ne grosse James Dean Fete, inklusive JamesDeanLookalikeContest, der ist aber leider erst am Samstag. Sowieso kommt es mir so vor, als wenn alles an diesem Wochenende statt findet, nachdem wir weg sind. Naja, ich freue mich aber auch auf zu Hause, vor allem darauf, die ganzen Souvenirs zu verschenken, jippy!

 

Also dann ihr Lieben, seit gespannt, am Samstag sind wir wieder da!

Liebe Gruesse, die Eva. 

1 Kommentar 25.9.09 02:58, kommentieren

Royal Gamble

So, heute bin ich mal wieder an der Reihe, Montag waren wir wie schon erwaehnt bei ELSA in Elwood, was sehr interessant war, dann noch das Ticket aus Nashville bezahlt in der Post Office und ab nach Muncie zum Shoppen, wo ich mir eine Nikon S560 geholt habe, nachdem wir lange versucht haben heraus zu finden, ob ich diese auch in Deutschland benutzen kann oder vielmehr den Akku aufladen kann. Sie kostet laut Preisroboter bei uns mindestens 159 Euro, ich habe jetzt $ 149 dafuer bezahlt, was beim aktuellen Kurs 101 Euro entspricht. Dadurch bin ich jetzt insgesamt bei 420 Euro angekommen, was also genau 10 Euro unter der Zollfreigenze liegt, jippy soviel gekauft und trotzdem alles richtig gemacht. Also warum schmuggeln, wenns auch offiziell geht. Haben aber alleine an Klamotten um die 50% gesparrt, weil gerade Sommerschlussverkauf ist (Fall-Sale). Wenn man jetzt bedenkt, dass ich fuer ein Shirt, was bei uns um die 40 Euro kostet ganze $ 12,50 bezahlt habe, was umgerechnet nur noch 8,50 Euro sind, kann man sagen wir haben fast 1000 Euro gesparrt, im Vergleich zum Shoppen in Deutschland. Also Urlaub in den USA mit Shopping zu verbinden lohnt sich ungemein, Essen und Kleidung sind sehr billig, Supermarktpreise sind meistens 1:1 wie in Deutschland, dazu kommt aktuell ein Wechselkurs von annaehernd 1:1,5 und die geringen Steuern, welche man aber immer mit drauf rechnen muss auf die angebenen Preise. Weiter mit dem Tagesrueckblick von gestern. Dort ging es nach Anderson, das ist die naechst groesste Stadt hier, aber fast genau so weit entfernt wie Muncie. Dort gibt es fast genau soviel zu shoppen wie in Muncie, nur nen bissel kleinere Laeden haben sie dort. Wenn man es klein nennen kann im Vergleich zu Deutschland. Dort haben wir uns als erstes mit Myra getroffen, sie unterrichtet dort immer Dienstags an der Uni (hier hat jede Stadt, die was auf sich haelt ne Uni). Von dort aus sind wir dann zu Wal-Mart, hab glaube ich schon von der Groesse berichtet. Ich hab mich erstmal mit landesueblichem Candy eingedeckt, man muss ja alles mal probieren. White Hershey's Cookie Bar ist echt genial. Aber auch M&Ms Almond (also Mandeln) sind was feines. Weiter gings zum Hoosier Park, der ortsansaessigen Pferderennstrecke mit dazugehoerigem Casino (Gluecksspiel ist hier erst ab 21 Jahren erlaubt, wie alles andere, was man erst als Volljaehriger so treiben darf, ausser Autofahren, das darf man ja schon mit 16). Leider sind gestern keine Pferderennen gelaufen, haette gerne auf den schlechtesten Gaul gesetzt. Aber zum Zocken war ja noch das Casino da, welches wie fast jeder grosse Supermarkt 24h geoeffnet hat. Hatte ganze 4 $1 Dollar Noten in der Tasche und die in nen einarmigen Banditen gesteckt, schnell hatte ich meine ersten $8 Dollar Gewinn raus. Evi ist dem Gluecksspiel gleich erlegen, hat aber trotzdem noch nen Plus von $ 7 mit nach Hause genommen, bei Myra waren es leider $ 12 weniger im Portemonnaie. Wie gewonnen so zerronnen. Insgesamt haben Jule und ich ein Plus von $ 15 mit raus getragen. Musste feststellen, dass vorwiegend Frauen dort sassen und spielten, teilweise mit Mitgliedsausweisen, so dass die Kohle direkt vom Konto abgebucht wird. Heute Abend gehts wahrscheinlich nochmal dort hin, hoffentlich machen wir Plus und ich kann mir doch bald nen neuen Laptop kaufen, doch am Ende gewinnt immer die Bank, hab aber nur noch $ 30 oder so in der Tasche, also was solls. Nen bissel Spass muss sein. Im Anschluss gabs gestern dann eine Pizza fuer die Maedels, und nen Buffet fuer mich, dabei hat der Laden mal wieder nen Verlustgeschaeft gemacht, hab mindestens ne halbe Pizza verdrueckt wenn nicht sogar mehr, dazu noch Salat und andere Kleinigkeiten. Man darf nicht vergessen, ne Pizza misst hier fast 50 oder 60cm, also ist so gross wie nen handelsuebliches Ersatzrad. Das ganze kostet um die $ 18 und naehrt wahrscheinlich eine Durchschnittsfamilie mit 4 Personen. Heisst im Klartext, man kann zu viert fuer 4 Euro essen gehen. Geschmacklich war die Chicken BBQ genau mein Fall und somit das Blech recht schnell leer. Die naechste Station war ne Art Karstadt, Elder Beerman, dort gabs dann 15% - 20% auf Parfuem, also gabs noch fuer Evi und mich was zum Schnuppern (Burberry - Summer & Rocawear - 9IX) fuer insgesamt umgerechnet 75 Euro. Danach waren wir nur noch Lebensmittel bei Payless einkaufen und sind nach Hause gefahren. Zum Abendbrot gab es gegrillte Schweinesteaks und Backkartoffeln bzw. Salat. Nach dem Essen hat es angefangen zu gewittern, was uns aber nicht davon abhielt, zu Meijers nach Muncie zu fahren, dort ist auch 24h geoeffnet. Hier war nen bissel bummeln und die Zeit totschlagen angesagt. Fuer das Julschen gabs neue Schminkie und andere Beautyartikel (z.B. ne Schlafmaske in Babyblau) und fuer mich gabs nen paar Sachen fuer meinen Lieblingssport (Bowling). Als wir um 10 auch mal zu Hause waren, waren wir schon recht KO und nachdem ich noch nen Eis verdrueckt habe, sind wir ins Bett gegangen. Heute gehts dann mal ne High School von innen besichtigen, aus Sicherheitsgruenden darf man ja nicht einfach solch ein Gebauede betreten, also kommt Myra mit uns mit und abends wollte Jim mit mir noch golfen gehen, wenn das Wetter das erlaubt. Die Nacht werden wir dann wie gesagt im Hoosier Park verbringen, wobei ich Evi nur mit nem Maximalbetrag allein lassen darf. Aber mir hat das gambling auch schon sehr gefallen. Das wars erstmal wieder von mir, euch noch nen schoenen Abend, bis die Tage. Ciao Nicky

2 Kommentare 23.9.09 19:09, kommentieren

Last Tuesday

Guten Morgen, es ist gerade 9 Uhr und ich bin soeben aufgewacht. Am Sonntag haben wir nicht viel gemacht. Um 11 sind wir erst aufgestanden und mussten uns dann schnell fertig machen, denn um 13 Uhr kamen Myras Vater und seine Frau zu Besuch. Virgil ist 81 Jahre alt und Florence ist 76 und sie arbeitet immer noch. Freiwillig. Wir haben dann alle zusammen gegessen. Erst wurde gebetet und dann gab es Huehnchen, Bohnen, Kartoffelgratin, Cottage Cheese und Deviled Eggs. Wir haben den Gaesten von unserem Road Trip erzaehlt und es war total gemuetlich mit den 4 Amerikanern an einem Tisch zu sitzen. Nach dem Essen bestand Virgil darauf, ein Nascar Rennen zu sehen, wovon ich jetzt nicht so begeistert war. Er ist waehrend dessen eingeschlafen, wie gesagt, er ist 81, also haben wir uns im Wohnzimmer unterhalten und dabei versucht, die Lautstaerke des Fernsehers zu uebertoenen. Er hoert naemlich schlecht. Wie gesagt, er ist 81.

Nachdem der Besuch gegangen war, versammelten wir 4 uns vor dem Fernseher im Wohnzimmer. Jim hatte im Cox's Supermarkt in Alexandria 2 DVDs ausgeliehen. Als erstes haben wir uns "I love you man" angesehen, der so aehnlich war wie "40 year-old virgin", "Superbad" und "Beim ersten Mal"...wie auch immer der hier heissen mag. In dem Film ging es darum, dass ein Mann, der seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht hat, feststellt, dass er keinen Trauzeugen hat, weil keiner von seinen Bekannten dafuer in Frage kaeme. Also macht er sich auf die Suche nach einem Best Buddy. War ganz witzig, wenn auch teilweise etwas vulgaer.

Der zweite Film hiess "Seven Pounds". Ein Drama mit Will Smith. Ein sehr langes, undurchsichtiges Drama. Dazu nur soviel: Er hat den Tod von 7 Menschen verursacht, u.a. von seiner Verlobten und versucht nun, 7 andere Menschen gluecklich zu machen. Eine bedeutende Nebenrolle spielt eine Qualle.

Gut, also wie ihr seht, haben wir am Sonntagabend 5 Stunden vor der Glotze verbracht. Am Montag sind wir vormittags nach Alex gefahren, um bei der Post das mit unserem Strafzettel zu regeln, den wir in Nashville fuers Falschparken bekommen hatten. Hier laeuft das ja etwas anders. Man muss die Summe des Strafzettels an die Post bezahlen und bekommt dann eine Bescheinigung, die man dann an die Firma schicken muss, von der der Strafzettel stammt. In unserem Fall war das Premier Parking, denen die Stellplaetze gehoeren. Also weg damit nach Nashville. War ja doch ganz einfach.

Nach dem Postbesuch fuhren wir zu Taco Bell in Elwood. Dort gabs Tacos, Burritos und Nachos zum Mittag. War jetzt nicht so mein Fall, aber wenn ich nach Lateinamerika gehen will, muss ich mich wohl schon mal daran gewoehnen.

Gleich gegenueber von Taco Bell ist die ELSA Fabrik, in der Jim arbeitet. Wir durften ihn gestern besuchen. Also schnell raus aus dem Auto und rein gerannt, denn es hat gerade rosa Elefanten geregnet. Bei ELSA hatten wir dann unsere private Jim-Fuehrung, denn der Chef war ja nicht da. Die stellen dort Autoteile her, wie Tanks, Auspueffe, naja ihr wisst schon. Und das hauptsaechlich fuer Japaner, Nicky war ja hin und weg. 

Danach kam ja erst der fuer mich interessantere Teil: SHOPPEN. Endlich mal wieder. Wir fuhren zur Muncie Mall, wo wir aber leider nur eine Stunde Zeit hatten. Ach ja, vorher waren wir noch in der Hobby Lobby, wo ich alles geholt habe fuer das Scrapbook zu unserem Trip und bei Best Buy. Da gabs fuer mich das neue Album von Nelly Furtado und Nicky hat sich bescheiden wie er ist, nur ne Digitalcamera gekauft. 

Um 6 sind wir in Muncie losgefahren und hier angekommen, habe ich angefangen, das Abendbrot vorzubereiten. Es gab Maggi Fix fuer Nudel Schinken Gratin! Das ging sogar mit der Whipping Cream von Meijer's. Hat fast genauso gut geschmeckt wie Zuhause. Myra und Jim haben es geliebt.

Ja, sonst war hier gestern nicht mehr viel los. Nicky hat gestern eine neue Uebersetzung geschaffen, ueberall heisst jetzt nicht mehr everywhere sondern overall! Merkt euch das.

Myra ist jetzt momentan an der Anderson University und machen Lehrertraining. Wir muessen jetzt bald los und treffen uns dann mit ihr in Anderson...und wozu? Na ratet mal. Bis morgen! Eure Eva.

 

3 Kommentare 22.9.09 15:28, kommentieren

Is schon wieder Sonntach hier!

So Leute, gestern sind wir, wie gesagt, wieder in Alexandria eingetrudelt.

Waren vorher noch in Chicago, was fuer ne Riesenstadt, Berlin is nen Haeufchen Elend dagegen. So riesig, dass man es gar nicht beschreiben kann. Auf 600 qkm leben fast 3 Millionen Menschen (Berlin: 900 qkm und 3,4 Mill.) Dazu kommt nochmal der Speckguertel um Chicago, welcher nochmal geschaetzte 10 Millionen Menschen beherbergt.

In Berlin kann man bequem schlendern auch an nem Wochenende, doch soviele Menschen hab ich nur damals zum Public Viewing gesehen.

Als erstes gings auf die Suche nach nem Parkplatz, am Ersten meinte die Dame gleich, dass wir von dort noch 5 Meilen laufen muessten, dieser hat aber pro Tag schon $ 19 gekostet. Also ging die Suche weiter in Richtung City, dort waren auch noch nen paar, haben dann einen genommen der nur $ 25 fuer max. 4 Stunden gekostet hat. Ich habe noch nie 17 Euro fuers parken bezahlt.

Von dort aus haben wir uns erstmal den Navy Pier angeschaut, dieser ist vor dem Krieg fuer die abreisenden Matrosen errichtet worden, so dass diese sich ein letztes Mal amuesieren konnten, bevor sie in See stechen. Dort sind ein Riesenrad, Spiegelkabinett, Imbissstaende und noch vieles mehr zu finden. An der Spitze soll man weiter sehen koennen als an der Ostsee. Man darf nicht vergessen, Chicago ist im Land und liegt am Lake Michigan.

Weiter gings nach Downtown zu den Skyscrapern, unser Ziel war das John Hancock Building mit der Aussichtsplattform auf Etage 96!!! was ungefaehr auf 300 Metern sein muesste. Der Besuch der hoechsten Etage haette pro Person $ 15 gekostet, aber warum dafuer bezahlen wenn man auch so da hoch kommt. Die Aussicht war echt fantastisch, man haette glauben koennen, man kann bis Alexandria schauen. Eva meinte, sie hat gemerkt wie das Haus geschwankt hat in Windy City, was auch nicht verwunderlich waere beim 6. hoechsten Gebauede der USA. Mit dem Fahrstuhl, in dem man richtig Ohrensausen bekommen hat, die Fahrt dauert maximal ca. 30 Sekunden, gings dann wieder auf festen Boden.

Also ab weiter durch Downtown spazieren, was gar nicht ging, denn alles ist dort so schnell, auch die Touristen rennen foermlich durch die Stadt. Hatten wohl alle noch teurer geparkt als wir.

Am Chicago River angelangt, fand ich am faszinierendsten, dass dort drei OneWays uebereinander mit je 5 Spuren am Ufer verliefen, das war extrem platzsparend. Auch die Architektur war so abwechslungsreich und teilweise genial, dass man es gar nicht so beschreiben kann. Zu benennen sind aber das Wrigley Bulding, Willis ehem. Sears Tower, das John Hancock und und und. Eins sah aus wie ne riesige Kleckerburg, so die Beschreibung von Jule, leider kenn ich davon nicht den Namen oder eins hatte Balkone die in Wellenform angebracht waren, echt genial.

Nun mussten wir auch schnell wieder zum Auto, sonst waere es noch teurer geworden. Also los raus aus dem Trubel, was gar nicht so einfach war, wie gesagt drei Spuren ueber einander, jede in eine andere Richtung und das Ganze durch die Haueserschluchten ohne Navi, aber es ging und wir sind dann doch zum Glueck noch am Grant Park mit der Clarence Buckingham Memorial Fountain vorbei gekommen. Die meisten werden sich jetzt denken, warum das so interessant ist, ist doch nur nen doofer Springbrunnen. Aber ein wahrer Maennerheld kam auch aus dieser Stadt, derjenige der 4 Touchdowns in einem Spiel geschafft hat, am Anfang der Serie ist immer dieser Springbrunnen zu sehen.

Auf dem Weg nach Alexandria gings ueber eine Mautstrasse, besser gesagt wir mussten 3mal bezahlen, also haben wir gestern insgesamt $ 30 fuer Strassennutzung und Parkgebuehr bezahlt.

Die Strecke nach Alex zog sich doch recht hin, vorallem weil wir die Uhr eine Stunde vor tellen mussten, somit waren wir erst um halb 11 hier und mussten dann erstmal das Auto ausraeumen und natuerlich Myra und Jim von der Tour berichten.

Mir stecken jetzt noch die 1700 Meilen in den Knochen, wobei ich immer wieder sagen muss, die geraden Strecken, die Automatik und vor allem der Tempomat machen einem das auch einfach hier zu fahren. Weiss nicht wann ich je zuvor schonmal 2700 km in 6 Tagen mit dem Auto zurueck gelegt habe.

So konnten wir endlich wieder im bekannten Bett schlafen und mussten uns nicht auf die Suche nach einem Hotel machen.

Heute gehts vielleicht noch nach Muncie, vielleicht hat ja das Autokino offen, leider ist heute auch hier der Sommer endgueltig vorbei. Wir haben aber riesiges Glueck gehabt mit dem Wetter, einen Tag nachdem wir im Sueden von Tennessee waren gabs dort mehrere Erdrutsche durch die andauernden Regenfaelle.

In den letzten Tagen, die wir hier verbringen, werden wir uns noch ein wenig von Indiana ansehen.

Also seid gespannt, was noch so passiert.

Ciao Nicky

5 Kommentare 20.9.09 17:43, kommentieren

The Boys (and Girls) are back in town

Nur kurz zur Info, wir sind seit ner Stunde wieder in Alexandria. Mehr schreib ich euch dann morgen. Gutz Nächtle sagt Hardy

20.9.09 05:36, kommentieren

Guten Morgen

Hey hu, hier in Bloomington, Illinois ist es gerade 07:56 Uhr und wir sind gerade aufgewacht. Gestern waren wir in St. Louis am Mihiiisssippppiiii. Wir haben ja im Motel etwa eine Stunde vor St. Louis übernachtet und sind dann nach dem Continental Breakfast losgefahren. Zuerst haben wir uns die Arch angesehen, die gebaut wurde, um der Revolutionierung des Brückenbaus zu gedenken. Die St. Louis Bridge wurde damals nach einem neuen Prinzip gebaut und die Arch symbolisiert diese Bauart. Die Arch ist 192 Meter hoch und man kann mit einer Tram hochfahren. Das haben wir natürlich gemacht und die Aussicht war wirklich der Wahnsinn. Danach sind wir durch Downtown gelaufen, wo gerade eine Riesenparty zu Gange war. Wir haben dort 2 gratis Thickburger gewonnen. Jippy! Wir sind dann noch am Mississippi lang gelaufen und danach zur Anheuser-Busch Brewery gefahren. Die brauen dort Budweiser und 2 Bayern haben die Brauerei gegründet. Wir haben die kostenlose Tour mitgemacht inklusive Freibier. Die hatten da auf dem Gelände auch echte Brauereipferde, die gar keine waren, denn die waren viel zu dünn. Zwei von denen hießen Lenny und Karl. Da kann sich jetzt jeder seinen Teil denken. Um 6 sind wir dann weiter gefahren Richtung Chicago und wurden um 8 von dem Interstate runter gewunken von der Polizei. Wie alle anderen sind wir auf der nächsten Auffahrt wieder rauf gefahren, wir waren ja nur noch 30 Meilen von unserem Schlafplatz entfernt. Aber leider sind wir geradewegs in einen Stau geraten. Dort haben wir dann 2 Stunden gestanden, ohne dass sich irgendetwas bewegt hat. Einer von unseren Leidensgenossen kam auf die clevere Idee, auf die andere Seite vom Interstate zum Gegenverkehr zu fahren, quer über den Mittelstreifen. Und der war nicht gerade flach, sondern ziemlich steil abfallend. Die Polizei hat sowas natürlich nicht durch gehen lassen. Ein Zweiter ist auf dem Standstreifen rückwärts gefahren Richtung Auffahrt. Es gibt wirklich nur Verrückte hier! Um 10 haben sie uns dann alle durch fahren lassen, die Auffahrt hinter uns war ja schon lange abgesperrt. Der Unfall der dort passiert ist muss schon ziemlich heftig gewesen sein. Auf der linken Fahrbahnseite lag ein total demolierter Jeep auf der Seite, der sich mehrmals überschlagen haben muss. Die Leitplanke an der rechten Seite, die an einer Brücke !!! lang führte, war völlig verbogen. Der hatte wohl Glück gehabt, dass er nicht gleich ins Wasser gestürzt ist. Das war jedenfalls ein großer Schreck für uns Beide. Als wir dann in Bloomington ankamen war unser Sprit alle und wir haben uns mit dem letzten Tropfen zur Tankstelle geschleppt! What a Day! Zum Glück haben wir noch ein Nichtraucherzimmer hier im Hampton Inn bekommen und konnten dann nach einem anstregenden Tag endlich schlafen. Also dann, liebe Grüße an daheim. Die Eva oder das Julchen.

4 Kommentare 19.9.09 15:26, kommentieren